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Geschichte des O.A.

Das Werk der heiligen Engel (Opus Ss. Angelorum, kurz OA genannt) ist im Jahr 1949 in Innsbruck, Tirol entstanden zur Stärkung der heiligen Kirche, zur Unterstützung des Priesterstandes und zur Rettung der Seelen mit der Hilfe der hl. Engel. Die entstehende Bewegung wurde seit 1951 durch den zuständigen Oberhirten, Bischof Dr. Paulus Rusch, mit väterlicher Sorge überwacht und breitete sich nach 1961 in alle Welt aus.

Das Werk der heiligen Engel ist im Jahre 1949 in Innsbruck (Tirol) am Barmherzigkeitssonntag entstanden. Seit 1951 wurde es durch den Bischof von Innsbruck, Dr. Paulus Rusch, überwacht. Dieser errichtete am 20. April 1961 in seiner Diözese die Schutzengelbruderschaft. Das war die erste kirchenrechtlich errichtete Vereinigung in dieser neuen Bewegung.

Frau Gabriele Bitterlich, Ehefrau und Mutter von drei Kindern, stand am Ursprung dieser Bewegung. Sie wurde am 1. November 1896 in Wien geboren. Ihrer 1919 mit Dr. Hans Bitterlich (gest. 1961) geschlossenen Ehe entsprangen drei Kinder. In ihrem Gebetsleben hatte sie schon recht früh eine besondere Verehrung für das Erlöserleiden Jesu Christi. In Verbindung mit dem Geheimnis von Kreuz und Erlösung traten dann auch die hl. Engel und ihr Dienst zum Heil der Menschen mehr und mehr hervor.

Ab dem Jahr 1949 entwickelte sich in ihr immer klarer ein persönliches Bewusstsein, dass unser Herr Jesus Christus will, dass die Gläubigen die heiligen Engel mehr verehren und anrufen und sich ihrer machtvollen Hilfe öffnen. Frau Bitterlich stellte auch ihre tiefe Liebe zur Kirche unter Beweis, indem sie sagte: „Die hl. Kirche ist die GOTTESstadt um uns, in ihr leben und lieben, leiden und kämpfen wir… mit ihrem Segen werden wir gesendet“.

Frau Bitterlich hat die Ausbreitung des Werkes der hl. Engel über die ganze Welt mit ihrem Gebet und Opfer sowie mit der Sorge einer geistlichen Mutter begleitet. Sie ist am 4. April 1978 im Alter von 82 Jahren gestorben. „Mit der Approbation der Bewegung [im Jahr 2008] hat die Kirche die grundlegende Gültigkeit der Gründerintuition von Frau Bitterlich anerkannt(Zitat aus: L‘Osservatore Romano, 2011

Das Werk der hl. Engel hat sich, nach der Entstehungsphase zu Lebzeiten von Frau Bitterlich, weiterentwickelt. Der Beginn war geprägt von innerer Dynamik und Begeisterung, doch die junge Bewegung war noch wenig geordnet. Sie musste sich in den folgenden Jahren in kirchliche Strukturen und in eine Zusammenarbeit mit der Gesamtkirche einbinden lassen. Probleme ergaben sich vor allem in Zusammenhang mit dem umfangreichen Schrifttum, das Frau Bitterlich hinterließ und einer gewissen Selbstständigkeit seiner Mitglieder. So wurde das gesamte Schrifttum der Glaubenskongregation in Rom zur Prüfung vorgelegt.

Diese hat dann zuerst im Jahre 1983 und schließlich 1992 zwei Dekrete erlassen, in denen sie unter anderem feststellt: „Die Theorien aus den von Frau Gabriele Bitterlich empfangenen vorgeblichen Offenbarungen über die Welt der Engel, ihre persönlichen Namen, ihre Gruppen und Aufgaben, dürfen weder gelehrt noch in irgendeiner Weise, explizit oder implizit, verwendet werden.“ – „Die dem Opus Angelorum eigene Engellehre und gewisse von ihr herstammende Praktiken [sind] der Heiligen Schrift und der Überlieferung fremd […] und [können] daher nicht als Grundlage für die Spiritualität und Aktivität von kirchlich anerkannten Vereinigungen dienen.“ Diese Feststellung erforderte, dass man gewisse Lehren und Praktiken aufgegeben musste. Doch war damit nicht ein absolutes Verbot ausgesprochen, das Leben oder die Texte von Frau Bitterlich zu erwähnen, insofern diese sich auf die Gründerintuition des Werkes der hl. Engel beziehen und den Mitgliedern helfen, die Spiritualität des Werkes der hl. Engel zu leben, wenn all dies im Einklang mit der Heiligen Schrift und der Überlieferung der Kirche steht. Außerdem wurde dem Werk der hl. Engel ein Delegat zur Seite gestellt, der von der höchsten kirchlichen Autorität ernannt wurde. Dieser begleitete fortan die Entwicklung der Bewegung und überprüfte die Einhaltung der gegebenen Normen

In der Folgezeit zeigte die Gemeinschaft des Werkes der hl. Engel gegenüber der Gesamtkirche ihren Willen zur Zusammenarbeit. So ist sie heute mit ihrem eigenen Charisma in das Lehren und Wirken der katholischen Kirche ganz integriert. Dies bezeugt auch die positive Entwicklung des Engelwerkes ab dem Jahr 1992:

  • Mai 2000: Genehmigung der Weihe an die heiligen Engel durch die Glaubenskongregation
  • November 2008: Approbierung des Statutes durch die Religiosenkongregation
  • Oktober 2010: Rundbrief der Glaubenskongregation an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen
  • März 2011: Darlegung der Spiritualität des Werkes der hl. Engel im L‘Osservatore Romano (offizielle Zeitung des Vatikans)

Wie sich das Opus Angelorum heute darstellt, ist es also ein öffentlicher Verein der Kirche in Übereinstimmung mit der überlieferten Lehre und den Weisungen der höchsten Autorität. Es verbreitet die Verehrung der heiligen Engel unter den Gläubigen, ruft zum Gebet für die Priester auf, fördert die Liebe zu Christus in seinem Leiden und die Verbundenheit mit ihm.“ (Zitat aus dem Rundbrief der Glaubenskongregation, 2010)

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RUNDBRIEF DER GLAUBENSKONGREGATION
RUNDBRIEF DER GLAUBENSKONGREGATION2. Oktober 2010
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KURZBESCHREIBUNG AUS DEM O.R.
KURZBESCHREIBUNG AUS DEM O.R.15. April 2011
L’Osservatore Romano, Wochenausgabe n°15
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